Malefizien
Melchior Werdenberg

CHF 14.00

Erscheinungstermin 7. März 2022

Im Schnee und Nebel der Bergtäler geschieht Geheimnisvolles, über das niemand spricht. Ein Kind verschwindet spurlos, ein Wolf in Menschengestalt sucht sich seine Opfer, ein Gemeindepräsident wird von einem tödlichen Gruß aus dem fernen Afrika heimgesucht: Melchior Werdenberg kehrt in »Malefizien« zurück zu den Anfängen, zu seiner Herkunft in den Bergen.

»Malefizien« präsentiert die Bergwelt in inspirierender Vielfalt und versammelt teuflische, historische und märchenhafte Geschichten ebenso wie Gegenwärtiges. Mit viel Empathie erzählt Werdenberg von schwierigen Frauenschicksalen oder vom »Hexenwahn in Sognvitg«. So können die Missgeschicke, Liebeleien und Verbrechen, auf die der Titel hindeutet, von durchaus bösartigen oder mysteriösen Mächten rühren – etwas Maliziöses steckt aber auch in der Feder des Autors, der mal sachlich und nüchtern, mal verschmitzt und selbst- ironisch erzählt, und dessen Alter Ego gern auf amourösen Wegen oder Abwegen wandelt, sogar noch nach dem Tode …

Nachdem im Herbst 2021 die ersten drei Erzählbände Melchior Werdenbergs neu als Taschenbücher bei Salis erschienen, legt der Schweizer Autor und Rechtsanwalt mit »Malefizien« einen neuen Band mit augenzwinkernd-schaurigen Kurzgeschichten vor.

Artikelnummer: 978-3-03930-032-7 Kategorien: , , ,

Pressestimmen:

»Es sind märchenhafte wie realistische Geschichten, die mal weit in der Vergangenheit spielen, mal die Gegenwart streifen. (…) Geschickt arbeitet der Autor mit Anspielungen und unscharfen Fährten, mit Ellipsen, die die Leser dazu animieren, die Lücken selber zu schließen. Am Ende lüften sich die Geheimnisse, doch die Auflösung fällt bisweilen so überraschend aus, dass bei der Lektüre der Atem stockt.

Werdenberg erzählt die Irrungen und Wirrungen des Dorflebens so virtuos, dass die Spannung nie abfällt – mal nüchtern, mal ironisch, mit einem Augenzwinkern, in dem sich viel Lebenserfahrung spiegelt. Seine ›Malefizien‹ begeben sich in die Tiefe der menschlichen Seele und spülen dabei so manch verschüttetes Wissen zutage.«

Eugen Zentner, Schweizer Monat

»Er schreibt gern ›an den Rändern der Realität entlang‹, wie er es formuliert. Vielleicht deshalb, weil er das nur unter seinem Nom de Plume tun kann, als Melchior Werdenberg? Immerhin ist dessen wahres Ich ja Rechtsanwalt und ehemaliger Bezirksrichter in Zürich, Spezialgebiet Drogen- und Wirtschaftskriminalität. Und als solcher hat der Heimwehglarner (…) nicht nur einiges untersucht, erfahren, erlebt, er hatte natürlich stets die Wahrheit zu verteidigen, nichts als die Wahrheit. Werdenberg, der Erzähler, braucht sich an derlei Moral nicht zu halten. Im Gegenteil, er kann sogar selbst zum heulenden Wolf in Menschengestalt werden, der der Gerechtigkeit mit drastischen Mitteln zum Durchbruch verhilft. (…)

Werdenberg treibt sein Spiel mit den vermeintlichen Gewissheiten, kehrt sie ins Gegenteil und in einer erneuten Volte wieder zurück« – bis hin zum finalem Malefizium. Wie das eben so ist bei Werdenberg.«

Jano Felice Pajarola, Südostschweiz

 

»Es gehört zu den Kennzeichen dieser ganz unterschiedlichen Geschichten, dass sie nicht nur clever aufgebaut sind, sondern auch immer mit einem zumeist überraschenden Ende aufwarten. (…) ein Autor, der über eine beeindruckende Fülle von Ausdrucksmöglichkeiten verfügt und mir eine Schweiz vermittelt, die ich so nicht kenne (…) Fazit: Eigen, witzig, überraschend und erhellend.«

Hans Durrer, Bilder & Bücher

Zusätzliche Information

Version

E-Book

Format

EPUB

Seiten

184